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Momentan verändert sich so viel im Bereich des Bloggens. Blogger unterliegen inzwischen einer allgemeinen Kennzeichnungspflicht, die aber selbst noch gar keine klaren Richtlinien hat.

Als Blogger fühlt man sich momentan mehr wie ein textiler Zuhälter – krass gesagt. Ich habe vor knapp zwei Jahren mit dem Bloggen angefangen, weil ich andere inspirieren möchte, anderen Mut machen will. Das in Bezug auf Kleidung, aber auch auf Non-textile Artikel bezogen.

So habe ich hier auch schon über meine Autoimmunerkrankung geschrieben, über gegenseitigen Zusammenhalt und Unterstützung und vieles andere mehr.

Ursprünglich wollte ich Euch in diesem Post etwas zum Einmotten von Kleidung erzählen, denn das machen viele beim Wechsel der Jahreszeiten. Da werden die Sommersachen eingelagert oder eingemottet und die Herbst-/Wintersachen hervorgeholt. Deshalb gibt es in diesem Post auch ein Outfit und um das an dieser Stelle klar hervorzuheben – ich habe alle Artikel, die ich hier trage, selbstgekauft.  Der Mantel wurde mir von Silvana Denker geschenkt.

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Ich wollte Euch zeigen, dass Sommerkleidung auch mit in den Herbst und auch mit in den Winter genommen werden kann – einfach nur etwas wärmer kombiniert.

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Dazu aber gleich mehr.

Durch die Bloggerszene geht gerade ein wenig Verwirrung. Denn auf allen Kanälen, die wir nutzen (Instagram, Facebook und Co.) müssen wir nun bei jedem Post hervorheben:

  • Ist es Werbung im Sinne einer Kooperation
  • Ist es ein bezahlter Post
  • Befinden sich in diesem Post Affiliate*-Links

Und was noch nicht ganz klar ist, müssen wir auch kennzeichnen, dass wir die Kleidung selbst erworben haben, wir sie Euch aber zeigen und im Zuge dessen, dass sie Euch ja auch gefallen könnte, auch Werbung ist?

Für mich ist das so bürokratisch – aber, dem müssen wir uns beugen. Schön wäre es natürlich noch, wenn es ganz klare Vorgaben gäbe, wie muss was und wo deklariert werden – hier gibt es momentan noch einiges an Verwirrung – selbst bei Rechtsanwälten.

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Unter den Blogpost wurde von uns (jedenfalls den meisten) immer schon gekennzeichnet, ob wir etwas zur Verfügung gestellt bekamen oder nicht – bei Instagram & Co. müssen wir das nun also auch machen.

Geht das jetzt noch unendlich weiter? Müssen wir bald unser gesamtes digitales aber auch reales Leben etikettieren? Wenn mich eine Freundin fragt: „Mensch, wo hast Du denn den coolen Rock her?“ und ich darauf antworte, muss ich dann vorher einwerfen: „Achtung, jetzt kommt Werbung…!“?

Das ist jetzt natürlich auf die Spitze getrieben – aber sagt mal, geht’s noch???

Ich blogge, weil ich es liebe – nicht, weil ich meine Jobs an den Nagel hängen möchte und der Meinung bin, ich kann mit dem, was ich hier mache, reich werden. Ich liebe es, fotografiert zu werden, ich liebe Kleidung und ich liebe es, wenn ich anderen Mut geben kann oder andere inspirieren kann.

Auch wenn wir uns jetzt etikettieren müssen – ich werde meine Linie weiterverfolgen, mein Ding weiter durchziehen. Denn ich liebe es und ich brenne dafür.

Also – lasst Euch, wenn Ihr bei Instagram und Co. Posts seht nicht von dem Etikett „Werbung“ bei uns Bloggern abschrecken. Wir sind immer noch die gleichen – wir bloggen nicht, weil wir Euch sagen wollen:

„Klick mich – kauf mich…!“

Wir sind keine textilen Zuhälter.

Und nun nochmal zum eigentlich für heute angedachten Thema.

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Vor einer Weile hat die liebe Christine von Chlencherei diesen Rock hier gepostet und sich gefragt, ob er ein reines Sommerkleidungsstück ist. Ich hab mich sofort verliebt (in den Rock – Christine finde ich sowieso toll) und ihn mir bestellt (ja, auch ich lasse mich verleiten und von Werbung anfixen) 🙂

Ich hatte direkt mindestens eine Outfitidee mit diesem luftigen Rock für den Herbst im Kopf und die seht Ihr hier.

Ein schwarzer Rollkragenpullover, ein Mantel, eine dicke Strumpfhose und Booties – dazu noch ne Strickmütze (ist unsere eigene) – und fertig ist ein neuer, von mir innig geliebter Herbstlook.

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Wie Ihr seht – auch ich lasse mich von anderen inspirieren und das ist doch klasse oder?

Sandra_kleiner

 

5 thoughts on “Klick mich – kauf mich…!

  1. Oh ich will so viel dazu sagen, aber eigentlich ist alles gesagt. Wir müssen kennzeichnen, das finde ich okay, aber der Wahn ist ein wenig zu viel des Guten. Ich persönlich hoffe einfach, dass die Leser differenzieren können zwischen Werbung die wirklich nur das ist und Bloggern, die ihre Meinung sagen und trotzdem Werbung dazuschreiben müssen.

    Und außerdem finde ich es witzig, dass du genau das Thema Sommerkleidung für den Herbst angesprochen hast, denn ich habe erst vor kurzer Zeit eben genau so einen Artikel veröffentlicht. Summa sumarum bin ich auf die gleiche Lösung, wie du gekommen 😉

    Liebe Grüße und schönen Sonntag Abend
    Dorie von http://www.thedorie.com

    Gefällt 1 Person

      1. Wäre mir ob der Fülle an Bildern gar nicht weiter aufgefallen. „lach“ Nee, der ist wirklich superschön. Leider nix für mich, einmal wegen der Farbe und zum anderen ist meine Taille im Moment stark unter den Busen gerutscht. Das sieht nicht wirklich gut aus! ;D

        Gefällt 1 Person

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