Eigentlich sollte man annehmen, dass wir in einer Zeit angekommen sind, in der sich diese Frage doch gar nicht mehr stellt. Trotzdem nutzen sehr viele (und ich meine damit jetzt keinen Comedian) diese Frage in den verschiedensten Bereichen häufig um nicht zu sagen ständig.

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Geschmäcker sind verschieden – und das ist auch absolut richtig so. Es gibt aber scheinbar immer noch Leute, die anderen gern ihre Richtung, ihren Stil, ihren Weg aufdrücken bzw. aufzwingen wollen.

Entspricht jemand nicht diesem „Ideal“ wird schnell kritisiert. Da wird ganz oft gesagt „Das geht gar nicht“, „Wer in diesem Alter macht sowas?“, „Das kann man nicht machen“ und vieles mehr.

Ich bin ja in einigen Foren unterwegs und auch dort gibt es (Gott sei Dank nicht überwiegend) Leute, die anderen mit ihren Aussagen erstmal total vor den Kopf hauen.

Jetzt bin ich schon seit ner Weile absolut in mir angekommen und mit mir selbst im Reinen und mich trifft diese Form von „Kritik“ nicht, aber es gibt viele, die sich von solchen Aussagen verunsichern lassen.

Wir können doch froh sein, dass wir in einer Zeit, an einem Ort leben, an dem sich die Frage „Darf die das?“ gar nicht stellen muss.

All jenen, die diese Floskel bzw. Frage häufig nutzen, möchte ich mal ans Herz legen ein Wochenende in Berlin (kleines Beispiel) zu verbringen.

Hier ist so ziemlich jeder ein Trendsetter, gerade weil man sich dort die Frage ob man was darf oder kann gar nicht stellt. Hier wird einfach gemacht. Und ich für meinen Teil könnte mich den ganzen Tag in Berlin in eines der coolen Cafe’s setzen und einfach nur schauen, bewundern und die Leute dort feiern.

Heute gibt es von mir ein Outfit bei dem sich die Frage sicherlich auch beim schlimmsten Kritiker gar nicht stellt, ob ich das darf oder nicht darf, aber glaubt mir, wenn ich ganz rebellisch drauf bin, dann trage ich dieses Outfit anders kombiniert in einer Variante, die Euch schon wieder nach Eurem Mode-Knigge kramen lassen würde.

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Und warum? Weil ich’s kann und weil ich’s mache.

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Sandra_kleiner

Ihr wollt gern den Look nachshoppen?

Stretch-Hose* mit Punkten von Sara Lindholm via Happy Size – gibt es HIER (im Sale)
Jacke* mit Spitze von Sara Lindholm via Happy Size – bekommst Du HIER
Umhängetasche* in Cognac von Renato Santi via Happy Size – HIER entlang
Weißes Top aus meinem Schrank
Pumps aus meinem Schrank von Ecco

*Diese Artikel wurden mir von Happy Size zur Verfügung gestellt – vielen Dank Ihr Lieben ❤

 

9 thoughts on “Darf die das???

  1. Total süsses Outfit! ❤ Einzig die Tasche gefällt mir jetzt nicht sooooo dazu… Aber alles andere…Sehr sehr hübsch! ❤
    Und ich bin ganz Deiner Meinung! Ich gehöre auch zu den Menschen, denen es gefällt, wenn jemand gut angezogen ist. "Gut", das heisst für mich: Elegant, flippig, aussergewöhnlich, auffallend, androgyn, clean, uni, bunt und, und, und….
    Mit einem Satz: Ich mag es, wenn man merkt, dass derjenige sich Gedanken darüber gemacht hat, was er trägt! 🙂

    Gefällt 1 Person

  2. Die Frage ist Banane und man stellt sie sich wohl doch eher selbst. „Darf ich das?“ – ja, darfst du, sobald du akzeptieren kannst, dass andere dich dann doof finden. Aber das tun andere sowieso! Sorgen muss man sich erst machen, wenn wirklich alle andere es tun. Ansonsten? Tu, was du willst.

    Schwieriger wird es, wenn es über Klamotten hinausgeht. Einen Menschen vom gleichen Geschlecht öffentlich küssen, Musik auf Bühnen machen, die kaum einer mag, Barfuß im Büro herumlaufen, was schlaues studieren und dann doch nicht im Berufsfeld arbeiten, ein dreckiges Auto fahren… wo sind die Grenzen, die man übertritt? Da ist die „falsche“ Handtasche doch echt ein zu vernachlässigendes Problem.

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    1. Lieber Wolfram, danke für den Kommentar. Du hast meinen Text ja gelesen. Ich darf das, was ich möchte, solange ich keine bestimmten Grenzen überschreite oder andere verletze. Es gibt aber viele, die nicht so gefestigt sind.

      Und ja, man kann das ausweiten bis ins Unendliche.

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